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Roßmarkt 14
60311 Frankfurt am Main
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Im Juli 1988 wurde das Softwarehaus CCP
Development GmbH zur Entwicklung von grafischen Betriebssystemen,
Druckertreibern und Grafikanwendungen gegründet. In den Folgejahren
entstanden enge Kontakte zu vielen anderen Herstellern der ITBranche
(z. B. Digital Research, Ventura, Xerox, IBM, NEC, Epson, Fujitsu,
Canon, Ricoh, OKI, Mitsubishi, Hewlett Packard, Kyocera, Vobis
u. v. a.).
Die CCP Development GmbH wurde von der im Dezember 1999 gegründeten
CCP Systems AG übernommen. Die CCP AG entwickelt Softwarelösungen
im Bereich Dokumenten und Output-Management. Das Kapital der CCP
AG besteht hauptsächlich in dem über 15 Jahre hinweg
erworbenen technischen Know-how und den Softwarelösungen
in den Bereichen Grafiksoftware und Druckersteuerung sowie in
den intensiven Verbindungen zu den weltweit führenden Drucker
und MFP-Herstellern. Die CCP-Technologie wurde mehrmals national
und international ausgezeichnet z. B. "Innovation des Jahres
1993", "Bestes deutsches Softwareprodukt" und im
Jahr 2005 mit dem IBM Bestselleraward 2005 der IBM Deutschland
GmbH für innovative Technologie im Bereich Service.
Alleinstellungsmerkmale
Das Alleinstellungsmerkmal ist die von der CCP Systems AG entwickelte
und in Europa und den USA bereits patentierte JScribeTechnologie.
Für Japan wurde das Patent in 2007 erteilt.
Beteiligungsquote Greenwich
Im März 2001 beteiligte sich die Greenwich Beteiligungen
AG mit 8,2% an der CCP Systems AG, Stuttgart. Im Oktober 2001
übernahm die Landesbank Baden-Württemberg über
ihre damalige Beteiligungsgesellschaft Süd Venture Capital
Investment GmbH & Co. KG im Rahmen einer Kapitalerhöhung
rd. 23% an der CCP Systems AG. Im Rahmen weiterer Kapitalerhöhungen
stockte die Greenwich Beteiligungen AG ihren Anteil bis Ende 2009
auf 49,5% auf, nach einer Kapitalerhöhung im November 2010,
an der die Greenwich Beteiligungen AG nicht teilgenommen hat,
verringerte sich der Anteil der Greenwich an der CCP auf 41,9%.
Die aktuelle Beteiligungsquote per Mai 2011 beträgt 33,16%.
2010 - Erweiterung der Klagen gegen IBM und Samsung und Wiederaufnahme
des operativen Geschäfts im 4. Quartal 2010
Die in 2009 begonnenen gerichtlichen Auseinandersetzungen
mit den früheren Geschäftspartnern IBM und Samsung mit
dem Ziel des Ausgleichs vertraglicher Ansprüche und der Geltendmachung
von Schadensersatz aus Lizenzansprüchen und IP-Rechteverletzung
wurde auch in 2010 weitergeführt und ausgeweitet.
Die CCP Systems AG hat sich für die Untermauerung ihrer in
den gerichtlichen Verfahren in Deutschland und in den USA geltend
gemachten und verhandelten Ansprüche über das Jahr 2010
hinweg intensiv mit der weiteren Aufarbeitung, Untersuchung und
Analyse der betreffenden Vorgänge eingehend befasst und in
Folge der Ergebnisse die Klagen erheblich erweitert.
Für die rechtliche Vertretung ihrer Interessen im amerikanische
Verfahren konnte die CCP Systems AG in 2010 die renommierten US-Kanzleien
Motley/Rice und Sturman unter Mitarbeit des international bekannten
US-Anwalts Prof. Dr. Arthur Miller, ehemals Harvard Universität,
gewinnen.
Aufgrund der Komplexität der Rechtsthematik und der Verfahrensabläufe
sind nächste gerichtliche Ergebnisse mit Signalwirkung auf
die Verfahrensentwicklungen erst im Verlauf 2011, nach Aufnahme
der Pretrial Discovery vor dem District Court of New Jersey sowie
aufgrund erfolgter Entscheidungen des Landgerichts Stuttgart zu
erwarten.
Die Wiederaufnahme des bedingt durch die Rechtsstreitigkeiten
weitgehend eingestellten Geschäftsbetriebs wurde durch die
Fertigstellung aktueller Versionen eines Teils der Keyprodukte
im CCP-Portfolio in 2010 vorbereitet und im 4. Quartal 2010 mit
der Vermarktung wieder begonnen.
Zur Finanzierung der Gesellschaft wurden im Verlauf 2010 die Kurzarbeit
beibehalten und mit Beschluss vom 05. März 2010 eine Kapitalerhöhung
über T€997, im August 2010 eine Kapitalerhöhung
aus genehmigtem Kapital über T€ 731 und im Dezember
2010 eine am 26. Oktober 2010 beschlossene Kapitalerhöhung
mit einer ersten Teilerhöhung über T€ 600 durchgeführt.
Mit den beauftragten amerikanischen Kanzleien konnte in 2010 bereits
eine Kostenübernahmevereinbarung gegen Erfolgsbeteiligung
vereinbart werden.
Für die Platzierung weiterer Finanzierungsmaßnahmen
und für die Finanzierung der Rechtsstreitigkeiten wurden
in 2010 Verhandlungen mit potenziellen Investoren und Prozessfinanzierungsgesellschaften,
darunter auch große Unternehmen aus der Finanzierungs- und
Technologiebranche, aufgenommen.
2011 - Produktaktualisierung und Vermarktung sowie Weiterführung
der Rechtsstreiten
Im Geschäftsjahr 2011 ist die Ausweitung der Produktaktualisierung
und ihrer Vermarktung, abhängig von der Intensität der
Erfordernisse für die Rechtsstreitigkeiten, vorgesehen.
Für die Finanzierung in 2011 wurde im April 2011 eine weitere
Teilkapitalerhöhung über T€ 600 und im Mai 2011
nochmals eine Teilkapitalerhöhung über T€ 791 durchgeführt.
Der Gesellschaft steht darüber hinaus ein in 2010 beschlossenes
genehmigtes Kapital für die Durchführung weiterer Finanzierungsmaßnahmen
zur Verfügung.
Die Verhandlungen mit potenziellen Investoren sind in 2011 soweit
vorangeschritten, dass die Hauptzielsetzungen der CCP Systems
AG, die Weiterführung der Rechtsstreitigkeiten, die Produkt-
und Technologievermarktung und die Technologieweiterentwicklung,
finanziert und umgesetzt werden können.
| CCP in Zahlen |
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Gründungsjahr
Beteiligungsquote1)
Beteiligung
|
|
in
T€
Rohergebnis
Bilanzsumme
Jahresüberschuss/-fehlbetrag
Mitarbeiter
Rohergebnis/Mitarbeiter
|
2010
4.002
10.355
14
19
211
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2009
3.648
5.738
30
20
182
|
2008
1.585
1.957
-2.600
23
69
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1) Stand 31. Dezember 2010
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Vorstand:
Aufsichtsrat:
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Roland Widuch
Alexander Menche, Vorsitzender
Professor Dr. Jörg Kupjetz, stv. Vorsitzender
Heiner Diechtierow
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Pressemeldung
der CCP vom 15. Mai 2012
Kontakt:
CCP Systems AG . Stammheimer Straße 35, 70435 Stuttgart
Tel.: 07 11/ 82 03 42 10 . Fax : 07 11/82 03 42 19
E-Mail: info@ccp.de
Web: www.ccp.de
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